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Lorca y el mundo gay
Im Jahr 2016 jährte sich zum 80. Mal die Ermordung von Federico García Lorca, des einflussreichen Dichters und Dramatikers, der im Alter von achtunddreißig Jahren getötet wurde.
Dieses Buch vertieft einen der am wenigsten erforschten Aspekte seiner Persönlichkeit.
Federico García Lorca, der berühmteste Autor der sogenannten Generation von 1927, bewahrt einen besonderen Glanz im kollektiven Gedächtnis, vor allem wegen seiner Ermordung im Jahr 1936 zu Beginn des Bürgerkriegs durch die faschistischen Aufständischen. Eine Ermordung, die unter anderem auf seine Homosexualität zurückzuführen war.
In Lorca y el mundo gay wirft Ian Gibson ein Licht auf das Leben und Werk des genialen Dichters aus einer intimeren Perspektive als in seinen zahlreichen früheren Studien.
Von Federicos langer Kindheit in der Vega von Granada – der Wurzel seines gesamten Schaffens – und seiner Jugend in der Stadt der Alhambra bis zu seiner Ankunft in Madrid; von einer traumatischen jugendlichen Liebe – eine Neuheit dieses Buches – bis zu seinen Beziehungen mit Dalí oder dem Bildhauer Emilio Aladrén; von seinen Reisen nach New York und Kuba bis zu den innigen Freundschaften der fünf Jahre in der Zweiten Republik, seinen großen Theatererfolgen und seinem schrecklichen Tod in der Nähe einer Quelle, die Jahrhunderte zuvor von den arabischen Dichtern seiner andalusischen Heimat gefeiert wurde.